Das “Ruthenische Salzkraut” aka. “Tumbleweed” rollt durch die Filmgeschichte

Zusammenschnitt aus Filmszenen in denen das Tumbleweed sein sein unwesen treibt. Großes Kino!

“The Columbus Museum of Art recently put together a supercut of tumbleweed scenes from from various movies and television.
The result, for a video that’s literally about a ball of sticks blowing around in the wind, is impressive and emotional.”
Zitat: http://jezebel.com/

Ein Funken Karate



  1. Vervollkommne Deinen Charakter.
  2. Folge dem Ideal der Wahrheit.
  3. Mühe Dich, Deinen Geist zu kultivieren.
  4. Achte die Regeln der Etikette.
  5. Hüte Dich vor ungestümem Übermut.

Dojokun, “Regeln für das Training der Kampfkünste”


Karate-Do ist weich und fließend wie Wasser,
schnell und Kraftvoll wie der Wind,
reinigend wie das Feuer,
beständig wie die Erde
und entspannt wie die große Leere
Gichin Funakoshi

Wenn sein Herz falsch ist, befindet sich der Mensch auf dem falschen Weg.
Jeder, der Karate-Do erlernen will, muss sein Herz finden.
Gichin Funakoshi

Die 20 von Gichin Funakoshi (der nette Herr auf den Bildern) formulierten Denkanstöße oder “Regeln” , genannt “Shoto-Niju-Kun” :

1. Vergiss nie: Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.
2. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
3. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
4. Erkenne dich selbst zuerst, dann den Anderen.
5. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.
6. Lerne deinen Geist zu kontrollieren und befreie ihn dann.
7. Unheil entsteht durch Nachlässigkeit.
8. Denke nicht, dass Karate nur im Dojo stattfindet.
9. Die Ausbildung im Karate umfasst Dein ganzes Leben.
10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate,
dann wirst du geistige Reife erlangen.
11. Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt,
wenn du es nicht ständig warm hältst.
12. Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach,
wie man nicht verliert.
13. Wandle dich, abhängig von deinem Gegner.
14. Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens
und des Nicht-Treffens ab.
15. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.
16. Sei dir immer darüber im klaren,
dass du unzählige potentielle Gegner besitzt.
17. Um sich später natürlich zu bewegen,
übt man als Anfänger vorgefertigte Stellungen.
18. Die Kata darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil.
19. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.
20. Denke immer nach und versuche dich ständig am Neuen.

Quellen: http://www.iskf.com/nijukun.html http://de.wikipedia.org/wiki/Karate http://karate.zeitformat.de/Grundlagen/karate_regeln.htm http://en.wikipedia.org/wiki/Niju_kun

“GO” im Film

Hier ein paar Screenshots aus meinem während des Regie-Kurses  entstandenen Kurzfilm “LoveBoxLudwigsburg”.Bei dem auf allen Bildern zu sehenden Spiel handelt es sich übrigens um “GO” … in China, Korea und Japan  Nationalsport und das älteste Brettspiel der Welt.

Das besondere ist, dass auf dem ziemlich großflächigen Brett, auf dem sich viele lokale Kämpfe zu einer globalen Schlacht verbinden, sowohl Taktik (Lokal) als auch Strategie (Global) gefordert sind.

Und auch filmisch gesehen gibt es einiges her …die schlichte und klare Ästhetik der runden, schwarzen und weißen Steine, die auf besondere Art und Weise zwischen Zeige- und Mittelfinger geklemmt aufs Brett gesetzt werden, das typische Klacken, immer wenn ein weiterer Stein aufs Brett aufschlägt … die komplexen, chaotisch wirkenden Muster die auf dem Brett entstehen … ein besonders schönes Spiel, für den Kopf gleich wie für die Augen.


Im Gegensatz zu meinem ästhetisch noch ein wenig im Trüben fischenden Film kann man in Darren Aronofskys berühmten Streifen “PI”  gut sehen was GO so alles vor der Kamera kann:

http://www.youtube.com/watch?v=Yi80SuJx3Kk

http://www.youtube.com/watch?v=BNOQUPmgbnY

Wer mehr wissen will:

http://de.wikipedia.org/wiki/Go_(Spiel)

(Sehr guter Artikel mit vielen weiterführenden Links,  z.B. zum “Deutschen Go Bund” wo man, falls man sich mal die Regeln persönlich erklären lassen möchte,  nachschauen kann ob es einen Go-Club oder Spieleabend bei sich in der Nähe gibt.)


“Tiere sind auch nur Menschen”

Ein großartiges Essay in der “ZEIT” , kann jedem empfehlen es auch zu lesen. :-)

Tiere sind auch nur Menschen

Wer darf wen töten und warum? Es gibt keine ethische Begründung für die Schlachthäuser. Ein Plädoyer für den Vegetarismus.

(Eine Kuh im Sonnenuntergang: Tiere sind dem Menschen ähnlicher, als er wahrhaben will. Sie haben ein Nervensystem und empfinden wie wir Schmerz.)
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Die alles entscheidende Frage, dürfen wir Tiere töten, um ihre Leichen zu essen, haben wir seit Ewigkeiten beantwortet. Vielleicht nicht mit dem Kopf, aber doch mit den Zähnen. Der Tieresser steht auf der Siegerseite der Evolution. Er ist der König der Nahrungskette.

Ausgiebiger Fleischgenuss signalisierte lange Zeit…

Mehr lesen > http://www.zeit.de/2010/33/Vegetarismus-Essay